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Verein

Vereinsgeschichte

Der Verein Juntos en camino wurde im Jahr 2015 von drei Schweizer Studentinnen gegründet mit dem Ziel, Bildung zu ermöglichen und somit in die Zukunft Jugendlicher aus sozial benachteiligten Familien zu investieren. Juntos en camino unterstützt ein Studentenheim in Quito, Ecuador, welches hauptsächlich Jugendliche aus der Küstenregion beherbergt. Es bietet Familien aus finanziell schwachen Verhältnissen die Möglichkeit, ihren Kindern ein gutes Hochschulstudium in der Hauptstadt Ecuadors zu ermöglichen. Das Studentenheim bietet eine Unterkunft und Verpflegung in der Nähe der Universitäten.

Während eines Volontariats und auf Reisen in Ecuador lernten Laura und Sylvia das Studentenheim Fraternidad Santa María del Paraíso kennen. Während dieser Zeit entstand ein regelmässiger Austausch mit den Jugendlichen: Gemeinsame Essen, Englischlektionen und Besuche bei einigen der Jugendlichen zu Hause. Dieser Austausch überzeugte sie von der Qualität und der Wichtigkeit dieses Projektes.

Kurze Zeit später stand das Studentenheim jedoch vor dem Aus, da ihr bisher grösster Spender, ein italienischer Pfarrer, aus privaten Gründen diese Auslage nicht mehr tragen konnte.

Um die Schliessung des Studentenheims zu verhindern, gründeten Laura, Sylvia und eine dritte Person den Verein Juntos en camino. Der Verein unterstützt das Studentenheim monatlich mit einem Fixbetrag von CHF 400, welcher ca. 50 Prozent der Fixkosten deckt. Dieser Betrag kommt grösstenteils durch Mitgliederbeiträge, Kleinspenden und gelegentliche Events wie Kuchenverkäufe, Benefizkonzerte etc. zustande.

Seit der Entstehung des Vereins ist der Vorstand auf vier Personen angewachsen. Wir haben viele treue UnterstützerInnen gewonnen, welche uns bei Events oder regelmässig sowie mit Einzelspenden finanziell unterstützen. So wird das wichtige von Pater Enzo ins Leben gerufene Projekt weitergeführt und die Motivation steigt mit jedem Studenten, der sein Studium beginnt oder erfolgreich abschliesst.

Der Vorstand

Der Vorstand des Vereins Juntos en Camino besteht aktuell aus vier Personen. Laura Cevallos und Sylvia Brauchli sind seit der Gründung des Vereins 2015 im Vorstand tätig. 2017 trat Catherine Wälti dem Vorstand bei (,die Simone Perret abgelöst hat) und seit 2018 ist neu Jonas Amacher mit dabei.

(v.l.n.r) Laura Cevallos-Merki (Präsidentin), Sylvia Brauchli (Aktuarin), Catherine Wälti (Vize-Präsidentin), Jonas Amacher (Buchhalter)

Laura Cevallos-Merki
(Präsidentin)

Geographin, Mama, Regen-Liebende

dabei seit 2015
motiviert, weil ich mehrere Monate vor Ort die Jugendlichen begleiten und die Auswirkung auf deren Leben sehen durfte.
wünscht, dass das Verständnis zwischen den Kulturen noch stärker wächst und dass es noch mehr Aufklärungsarbeit in den Schulen gibt (vor allem zum Thema Chance der Bildung).

Sylvia Brauchli
(Aktuarin)

Geographin, Betreuungsperson, Velo-Enthusiastin

dabei seit 2015
motiviert, weil ein Besuch im Studentenheim die Sinnhaftigkeit der Sache einfach spürbar machte
wünscht, dass es in Zukunft noch mehr Austausch gibt zwischen Finanzierenden, Vereinsmitgliedern und den Studierenden

Catherine Wälti
(Vize-Präsidentin)

Geographin, Campagnerin, Spiel-Ambitionierte

dabei seit 2017
motiviert, weil Hochschulbildung jeder Person, unabhängig des sozioökonomischen Hintergrunds, zugänglich sein sollte.
wünscht sich, dass es in Zukunft auch ein Studentinnenheim geben wird.

Jonas Amacher
(Buchalter)

Umweltingenieur, Social Entrepreneurship (Student), Schreiner, Jugendferienlagerleiter, Outdoor-Begeisterter

dabei seit 2018
motiviert, weil Ich sehen durfte, dass die Studenten im Heim viele wertvolle Erfahrungen im Zusammenleben sammeln und lernen, Hausarbeiten selbst zu erledigen.
wünscht sich, einen Anbau aus ökologischen Materialien ans bestehende Heim, der den Studierenden einen ruhigen Ort zum lernen und kreativ sein bietet.

Leitbild

Warum in Bildung investieren?

Chancengerechtigkeit!
Zukunftsperspektiven!
= Nachhaltigkeit

Die treibende Kraft hinter unserer Motivation ist die Überzeugung, dass Bildung unabhängig sozioökonomischer Hintergründe für alle zugänglich sein sollte. Eine Ausbildung schafft Jugendlichen und deren Familien neue Zukunftsperspektiven, die ein Ausbrechen aus der Armutsspirale bedeuten können. Ein Studium macht Mut und ermächtigt zu Selbstverwirklichung und sicherer Eigenständigkeit. Und das nachhaltig, weil die ganze Familie noch Generationen später davon profitiert, aus dem schwer entziehbaren „Sog“ der soziökonomischen Benachteiligung herausgekommen zu sein.

Die Ermöglichung eines Studiums für sozial benachteiligte Jugendliche hilft somit drei der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele 2030 näher zu kommen: Ziel 1 Armut beenden, Ziel 4 Bildung für alle, Ziel 10 Ungleichheiten reduzieren. Juntos en camino ist es wichtig, ein integratives Projekt mit einer Vielzahl an nachhaltigen Folgewirkungen zu unterstützen. Neben der Ermöglichung des Bildungszugangs werden im Studentenheim drei weitere Ziele verfolgt: gemeinnützige Arbeit, die Selbstständigkeit der Jugendlichen und die Schaffung eines Zuhauses, wo sie sich wohl fühlen. Die Einbettung des Projektes in seinem Umfeld hat weitreichende Auswirkungen, sowohl auf das Dorf, wo das Studentenheim zu Hause ist, als auch auf die Familien und Dörfer der Jugendlichen.

Gemeinsam unterwegs –

mit Bildungschancen neue Zukunftsperspektiven schaffen

SPENDEN